Pensionskasse

Flexible Pensionierung

Warum der 65. Geburtstag unwichtiger wird.
Pensioniert mit 65? Ich doch nicht!

Wie Arbeitgeber ihre besten Mitarbeiter länger halten

Für Männer ist die 65 gesetzt, für Frauen die 64: So war es bislang. Heute entscheiden Schweizerinnen und Schweizer verstärkt selbst, wann sie sich pensionieren lassen. Einige verabschieden sich früher aus dem Arbeitsleben, andere hängen noch ein paar Jahre dran – gern auch in Teilzeit.

Wer zufrieden ist mit seinem Arbeitgeber – und umgekehrt –, bleibt gern länger als bis zum 64. oder 65. Geburtstag. Bei Ypsomed beispielsweise ist erst mit dem 70. Geburtstag wirklich Schluss. Seit 2016 bietet der Spezialist für Injektions- und Infusionssysteme seinen älteren Fachkräften einen Deal an, der es ihnen ermöglicht, auch nach ihrem 65. Geburtstag für das Medizinaltechnikunternehmen tätig zu sein. Die ersten hätten das Angebot bereits angenommen, sagt CEO Simon Michel, der ungern auf seine erfahrenen Fachleute verzichten möchte.

Immer mehr Schweizer arbeiten immer länger

Damit liegt Ypsomed durchaus im Trend: In der Schweiz hat sich die Zahl der über 65-Jährigen, die über das Pensionierungsalter hinaus arbeiten, innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt. Die über 60-Jährigen sind nach einer erfolgreichen Karriere bestens vernetzt und wissen, wie in ihrer Firma der Töff läuft. Das nützt auch den Arbeitgebern: Sie tun etwas gegen den drohenden Fachkräftemangel, wenn sie ihre Fachleute so lange wie möglich einsetzen. Es muss ja nicht immer zu 100 Prozent sein ...

Ja zum flexiblen Pensionsalter

Angestellte wollen länger arbeiten und die Arbeitgeber nicken freudig: Diese eindeutigen Impulse aus der Praxis wirken auf die Politik. Plötzlich werden Themen (neu) verhandelt wie Teilpensionierung, Auskauf, Vorbezug sowie Aufschub der Rente oder auch Weiterversicherung nach Schlussalter. Die geplante Altersreform 2020 will weg vom starren «Raus mit dem 65. Geburtstag“» und es allen Schweizerinnen und Schweizern ermöglichen, sich irgendwann im Alter zwischen 62 und 70 Jahren aus dem Arbeitsleben zu verabschieden.

Beliebte Frühpensionierung

Den meisten passt es früher besser: Jeder dritte Schweizer liebäugelt mit der Frühpensionierung. Bevor dies wirklich spruchreif ist, wird gerechnet: Kann ich mir das leisten? Welche Kürzungen gibt es bei meiner Rente? Wer sie ein Jahr früher als geplant bezieht, bekommt jährlich 6,8 Prozent weniger. Wer die Pensionierung um zwei Jahre vorzieht, muss Abstriche von 13,6 Prozent hinnehmen. Um das zu vermeiden, müssen Frühpensionäre doppelgleisig fahren und die Zeit bis zur vollen Rentenauszahlung überbrücken – irgendwie.

Arbeitgeber unterstützen die flexible Pensionierung

Dabei können Arbeitgeber helfen. Etwa indem sie Zuschüsse in die Pensionskasse oder Ersatzrenten zahlen, vielleicht auch die Rentenbeiträge ihres Arbeitnehmers übernehmen. So federn sie finanzielle Einbussen zumindest teilweise ab. Denn auch Leistungen aus den Pensionskassen werden um 5 bis 8 Prozent pro Jahr an Vorbezug gekürzt.

Warum die richtige Pensionskasse so wichtig ist

Ganz wichtig also, einen guten Vorsorgeplan zu haben und dahinter eine ebenso gute Pensionskasse zu wissen. Perspectiva bietet sie in zwei Varianten an: als Relax und Choice.

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