Wissenswertes

Achten Sie auf diese Punkte bei Pensionskassen

So gelingt Ihnen der Vergleich von Anbietern der BVG-Vorsorge

Eine HR-Verantwortliche sucht den Überblick im Pensionskassen-Dschungel

Wichtige Eckdaten der Vorsorge auf einen Blick

Corinne Weber wundert sich. Die 39-Jährige ist erst seit Kurzem Personalberaterin eines wachsenden mittelständischen Betriebs im Aargau und soll sich um die berufliche Vorsorge der Mitarbeitenden kümmern, Offerten einholen und Leistungen vergleichen. Das fällt Corinne schwerer als gedacht. Denn vor lauter Zahlen und Versicherungsdeutsch fehlt ihr der Überblick. Mit welchen Kriterien misst man die Vorteile einer Pensionskasse? Und wie kann man sicher sein, dass diese den eigenen Ansprüchen und denen der Mitarbeitenden genügen?

Corinne möchte auf keinen Fall nur aus Spargründen die prämiengünstigste Pensionskasse wählen, sondern eine, die gut abgesichert und betreut ist. Während ihrer Recherche stösst sie auf eine Vorsorgelösung, die sich von den anderen unterscheidet. Neugierig geworden ergreift Corinne Weber die Initiative und zugleich den Hörer. Ihr Ausbildnerin sagte damals immer: «Fragen gehört zum Job dazu!» Und das nimmt sich Corinne heute noch zu Herzen.

Eine HR-Verantwortliche geht in die Offensive

Telefon! Es klingelt in Basel, genauer gesagt in den Büros der Sammelstiftung Perspectiva. Laetitia Raboud nimmt ab und begrüsst eine Personalberaterin namens Corinne Weber. Die Frau erkundigt sich direkt: «Worauf muss ich bei einem Vergleich achten?»

Kurz und knapp nennt Laetitia Raboud die wichtigsten Punkte, merkt aber schnell, dass sie bei Corinne Weber etwas mehr in die Tiefe gehen muss. «Ich erkläre Ihnen die Eckdaten», beginnt sie nochmals. «Eigentlich können Sie bei einer Beurteilung auf vier Dinge achten.»

Das sind die wichtigsten Eckdaten:

1) Finanzielle Situation
Wie eine Vorsorgekasse finanziell aufgestellt ist, erkennen Sie beispielsweise an ihrem Deckungsgrad. Dieser gibt an, zu wie viel Prozent zukünftige Pensionsleistungen abgedeckt sind. Anders gesagt: 100 % und mehr ist ein guter Wert.
Eine weitere wichtige Kennzahl ist das Verhältnis zwischen aktiven und pensionierten Versicherten. Je mehr Kapital bei den Rentenbezügern gebunden ist, desto unflexibler ist die Pensionskasse.

2) Umwandlungssatz
Zum Zeitpunkt der Pensionierung wird die jährliche Rente berechnet, indem man das vorhandene Altersguthaben mit dem Umwandlungssatz multipliziert. Der Umwandlungssatz der obligatorischen beruflichen Vorsorge ist gesetzlich festgelegt. Beim überobligatorischen Teil legen die Pensionskassen den Umwandlungssatz entsprechend ihren Möglichkeiten fest. Hier gilt: Je höher er ist, desto bessere Pensionsleistungen können Sie erwarten. Allerdings gefährdet ein zu hoher Umwandlungssatz den Deckungsgrad und damit Ihre Vorsorgesicherheit. Bei überobligatorischen Pensionskassenleistungen wie denen der Perspectiva kommt ein sogenannter «umhüllender Deckungsgrad» zum Einsatz. Dieser kann auch unter der BVG-Mindestgrenze liegen.

3) Technischer Zins
Der technische Zinssatz hat grundsätzlich zwei Funktionen: Als Bewertungszinssatz steht er für den Diskontsatz, mit dem die Vorsorgekapitalien und technischen Rückstellungen bewertet werden, und als Finanzierungszinssatz (oder Rechnungszinssatz) legt er den Zinssatz für die Finanzierung der künftigen Leistungen einer Vorsorgeeinrichtung fest.

4) Verzinsung des Altersguthabens
Für das Vorsorgesparen ist die Verzinsung des Altersguthabens wichtig. Sie erfolgt jährlich und der gesetzliche Mindestzinssatz für 2017 liegt bei 1 %.

Eine HR-Verantwortliche wagt den Vergleich

«Verstehe», murmelt Corinne Weber und beginnt im Kopf bereits zu vergleichen. Laetitia Rabouds Erklärungen lassen aus dem Wortwirrwarr in den zahlreichen Offerten endlich ein klares Bild entstehen. «Und die Perspectiva?», hakt sie nach. «Was sind denn die Eckdaten der Sammelstiftung?»

Die Beraterin antwortet gerne: «Die Perspectiva Sammelstiftung hat einen ausgezeichneten Deckungsgrad von 104,5 % per März 2017 bei einem umhüllenden Umwandlungssatz von 5,8 % für das gesamte Altersguthaben und einen technischen Zinssatz von 2 %. Ausserdem können die Kunden ihren Vorsorgeplan massgeschneidert wählen.»

Bevor sich Corinne Weber herzlich bedankt und das Telefonat beendet, lässt sie sich von Laetitia Raboud noch die dynamische Anlagestrategie und die unterschiedlichen Portfolios erklären. Zufrieden und bestens vorbereitet ordnet Corinne die Offerten neu und legt zuoberst jene der Perspectiva hin. Da wird ihre Chefin Augen machen. Und wenn sie Fragen hat ... Corinne kennt sich jetzt aus.

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